Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Vorgangsweise bei Wolfssichtungen in Kärnten

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Vorgehensweise bei Wolfssichtungen im Umkreis von weniger als 200 Meter von vom Menschen genutzten Gebäuden, Stallungen und Viehweiden oder beschickten Fütterungsanlagen für Rotwild.

 

Bei Wolfssichtungen im Umkreis von weniger als 200 Meter von vom Menschen genutzten Gebäuden, Stallungen und Viehweiden oder beschickten Fütterungsanlagen für Rotwild ist folgende Vorgehensweiseeinzuhalten:

Eine Wolfssichtung und eine erste Vergrämung eines Risikowolfes durch optische und/oder akustische Signale ist unverzüglich über nachfolgenden Link zu dokumentieren: https://www.kaerntner-jaegerschaft.at/meldungen/vergraemung-eines-wolfes

Sollte sich innerhalb von vier Wochen nach der ersten Vergrämung in einem Radius von 10 km neuerlich ein Wolf im Umkreis von weniger als 200 Meter von Gebäuden, Stallungen und Viehweiden oder beschickten Fütterungsanlagen aufhalten, dann hat eine zweite Vergrämung durch einen Warn- oder Schreckschuss mit einer Jagdwaffe stattzufinden.
Dokumentation: https://www.kaerntner-jaegerschaft.at/meldungen/vergraemung-eines-wolfes

Sollte sich danach, innerhalb von vier Wochen nach der ersten Vergrämung, in einem Radius von 10 km vom Ort der ersten oder zweiten Vergrämung, neuerlich ein Wolf im Umkreis von weniger als 200 Meter von vom Menschen genutzten Gebäuden, Stallungen und Viehweiden oder beschickten Fütterungsanlagen aufhalten, dann kann eine weidgerechte Erlegung des Wolfes durch den zuständigen Jäger mit einer Jagdwaffe stattfinden.

 

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